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Woche 16: 10.12-17.12.2008

Viech der Woche: A massive spider. Da wusste ich dann auch ruck zuck, dass ich wieder zurueck in good old Australia bin. Nachdem ich erst kurz gedacht hatte ich waere aus Versehen, oder dank meiner seher unzuverlaessigen Sehkraft (zum Verstaendinis siehe Investition der Woche) irgendwo anders gelandet, da es am Tag nach meiner Landung bei unverschaemt kalten 18 Grad den ganzen Tag goß, war ich nach diesem Vorfall zumindes wieder sicher zurueck in Australien zu sein. Da saß ich also mit Clara (endlich mal wieder einer Bekannten der obersten Schublade (zum Verstaendnis siehe letzten Blogeintrag)) auf einer Bank mitten in Sydney um mit einer Flasche Rotwein ihren Geburtstag ausklingen zu lassen, da ging eine voellig fremde, weibliche Person mit viel besseren Augen als den meinigen an uns vorbei und ließ im Vorbeigehen mal eben fallen, dass sich hinter uns eine große Spinne befinden wuerde. Yeah right. Als sie allerdings stehen blieb um in einem der Groesse der Spinne angemesseneren Tonfall darauf zu beharren, drehte ich mich dann doch mal um. Da saß tatsaechlich ein recht beachtlich Exemplar auf der Mauer hinter Clara. Der Abend nahm damit ein jaehes Ende, obwohl man ja nie weiss ob diese angeberisch grossen Spinnen nur so gefaherlich tun, oder ob sie einen am Ende nicht doch fressen koennen. Jetzt heißt es also wieder aufgepasst, bei Schritt und Tritt und Sitz.

 Investition der Woche: Ich muss gestehen ich habe schon ueberlegt, ob ich diese Geschichte unter dem Mantel der Verschwiegenheit verstecken moechte, mich dann aber dazu entschlossen ein bisschen Freude mit diesem mir passierten Malheur zu verbreiten, ja vielleicht dem fleissigen Leser dazu zu verhelfen, dass ihm ein solches Missgeschick dadurch erspart bleibe. 75 NZ$ war also diese erwaehnenswerte Investition. Und zwar wurde dieses Geld in ein Hotelzimmer invstiert. Jetzt wird man sich wundern, warum plötzlich dieser Luxus? Aber ich hole mal weiter aus, des Verstaendnisses wegen. Meine Zeit in Neuseeland war also im Fluge vergangen und den selbigen musste ich nun auch wieder antreten um trockenen Fußes zurueck nach Australien zu gelangen. Um 5 Uhr sollte er Auckland verlassen und mich nach Sydney bringen. Eine unmenschliche Uhrzeit die es nicht lohnend machte eine halbe Nacht im Hostel zu bezahlen. Also um 22 Uhr mit dem letzten Shuttle Bus zum Flughafen, vielleicht ein bisschen doesend auf den Flieger warten. Gesagt getan. Um 23 Uhr stand ich dann an dem recht menschenleeren Flughafen und versuchte recht lange meinen Flieger auf der Anzeigetafel ausfindig zu machen. Es gelang mir nicht, also wendete ich mich an die schlafrige Emirates Angestellte die mir dann offenbarte, das Emirates ausschliesslich Nachmittags fliege. Schlecht informiert ist die, dachte ich mir noch, dann daemmerte es mir auch schon. Nicht 5 am sondern 5 pm war hier gemeint. Na wunderbar. 5 heisst bei mir 5 sonst bitte 17. Da stand ich also-und fing an zu grinsen, immer breiter, bis ich schliesslich lachen musste. Was nun? Erst wollte ich mich bestrafen fuer meine Blindheit und am Flugfafen bleiben. 18 Stunden waren dann aber selbst mir, dem Sparfuchs zu lang. Als ich versuchte noch einen Airport Shuttel zurueck in die City zu kriegen, der seit einer Stunde nicht mehr fuhr, buchten mich die hilfsbereiten Kiwis flott in ein Airport Hotel ein. Zu schnell um zu verneinen, war ich dann auch schon im Hotel angekommen. Und verbrachte eine Nacht in dem mit Abstand schoensten und luxuriösestem Zimmer meiner gesamten Reise und erholte mich mit Tv, Dusche und Doppelbett mal so richtig. Gezwungener Maßen. Eine nicht ganz gewollte Investiton, aber mit Sicherheit eine einmalige.

Beobachtung der Woche: Die fuehren doch da was im Schilde die Asutralier mit ihren Bussen in Sydney. Anders kann ich mir kaum erklaeren, warum dieses System was keines ist, so kompliziert ist. Man stelle sich mal vor, man steigt in einen Bus. Wenn man ihn denn findet, denn wo er her kommt, wo er haelt und hin fahert weiss nur der Busfahrer und mit etwas Glueck der Einheimische. Dann muss man erstmal fragen wohin er faehrt und dann dem Fahrer ganz genau bechreiben wo man aussteigen will, sonst kann man alles sofort vergessen. Wenn man Glueck hat kann der Fahrer Englisch. Wenn nicht steigt jemand mit dir aus und hlft dir dann zu Fuß dein Ziel zu erreichen. Das ganze Unterfangen ist jedenfalls stets mit viel Fragen verbunden. Und genau das bringt mich zu meiner Vermutung. Es muss sich hier um eine sehr subtile Strategie handeln um Touries anzumachen oder zumindest kennenzulernen. Wenn man ankommen will wo man hin will, muss man jedenfalls immer die Hilfe eines Australiers in Anspruch nehmen. Ich will nicht wissen wieviele Kinder und Ehen schon aus diesen Bekanntschaften hervorgegangen sind. Hunderte hilflose Touristen die jährlich einem Australier aus Dank fuer ihre Hilfe um den Hals fallen. Ich bin noch nicht ohne Fragen Bus gafahren. Aber zum Glueck habe ich ja schnell durchschaut was die damit im Schlde fuehren.

Ort der Woche: Bondi Beach. Er sieht nicht so legendaer aus wie ich dachte. Erst dachte ich ja er waere es gar nicht. Klein ist er, schoen, durchaus, aber die Promenade ist recht schaebig. Irgendwie aber doch so wie man sich ihn vorstellt: Voll mit Surfern, Rettungsschwimmern, druchtrainierten Maennlein und Weiblein, sehr vielen schoenen und sehr vielen peinlichen Menchen. Im Moment wohne ich ungefaehr 20 Meter entfernt die Strasse hoch. So nah habe ich noch nie am Strand gewohnt. Und Bondi ist eben Bondi.

Erfahrung der Woche: Das ich mittlerweile tatsaechlch anfange darueber zu lachen wenn etwas schief laeuft. Irgendwie laesst sich alles loesen und klaeren. Dann bezahlt man eben mit Geld das man nicht hat ein Hotelzimmer was man nicht brauchen wuerde. Am wenigsten lohnt es sich, sich zu aergern, das bringt einen doch nicht weiter. Macht einen wohlmoeglich nur noch blinder als man gegebenfals sowieso schon ist.

Rest der Woche: Der bestand aus vielen BBQs In Coogie Beach, Bronte Beach und Bondi, ein wenig feiern, einigen Kaffees mit Clara und Chris, einem abendlichen Surfausflug in die Gewaesser des Bondi Beaches, einem neuen Job in einer Strandbar in Bronte (mit Blick auf die groessten Wellen die ich je live gesehen habe) in der ich 15$ die Stunde cash verdiene und mich super wohl fuehle (was an der home made icecream liegen koennte) und der Vorfreude auf Birte die morgen landet. Das in einer Woche Weihnachten ist merkt man kein bisschen und das ist auch ganz gut so. Sonst wohne ich im Moment bei Nils. Mit ihm lief es ausnahmsweise mal andersrum. Ein Freund stellte uns bei Facebook vor, da wir Jung von Matt und Sydney gemeinsam haben und aus einer reinen Facebook Bekanntschaft ist nun eine sehr nette, reale Bekanntschaft geworden. Es geht mir also mal wieder, nach wie vor, ausgezeichnet.

 

17.12.08 13:49
 


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