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Woche 21-22: 10.1-19.1

Vorwort: Dieses Mal wurde es mir einfach gemacht. Ich sass auf einer Couch und der Laptop wurde mir praktisch auf dem Silbertablett gereicht. Ich finde das habe ich mir wirklich verdient. Und in der Vorahnung, dass dies passieren wuerde, habe ich den treuen Leser dieses Mal noch einen Tag laenger warten lassen. Es ist mir durchaus bewusst, dass die Tage immer laneger werden zwischen den Eintraegen. Aber das hat mit dem EInzu in die Silbertablett-Wohnung erstmal fuer einen Monat ein Ende. Aber fangen wir von vorne an: Viech der Woche: Mit Viechern war diese Woche nicht viel her. Ich will mich nicht beschweren, ueberhaupt nicht, denn ich moechte meinen und betonen, dass ich nun schon die …Woche hier Down Under verweile und es die erste Woche ist, in der ich nicht mit einem furchteinfloessenden, beeindruckenden oder fremdartigen Tier beeindrucken kann. Ich will es euch aber nicht komplett vorenthalten, sondern von einer sagenumwogenen Riesenspinne erzaehlen. Diese wohnt angeblich und sehr zu meiner Beunruhigung in dem Garten meiner neuen Unterkunft, die ich mit 4 Jungs und einem Maedel teile. Ganz verbergen konnten die Jungs ihre Beieindruckung des neuen Haustieres vo mir icht, als sie mir von ihrer SIchtung erzaehlten. Wie gewohnt man solche Dinge hier ist sieht man aber daran, dass sich an der Open Door Policy nichts geandert hat. Nicht das ich Angst haette, dass meine 700 Euro Kamera gestohlen werden koennte, wenn die Haustuer den ganzen Tag speerangelweit offen steht, viel mehr beunruhigt mich, dass dieses enorme Krabbelviech mit zuviel Beinen und Augen irgendwann mal unangemeldet durch die Hintertuer hereinspaziert. Investition der Woche: Stolz kann ich berichten, dass ich die letzte Woche wirklich sehr wenig ausgegeben habe. Vielleicht zu wenig. Denn als ich vom Sonnenuntergang gucken in Double Bay mit der UBahn nach Hause fahren wollte haette mich das fast eine 200 Dollar Strafe gekostet! Und von solcher Art Kosten habe ich ja nun wirklich schon genug am Hals (geklaute Raeder und so). Da ich kein Cash hatte un der einzige Bankautomat kaputt war, riet mir ein Hilfsbereiter, ich solle einfach so einsteigen, weil es eh keine Schranken gebe und dann bei der naechsten Station ein Ticket per Kartenzahlung kaufen solle. Das wollte ich ja auch machen, aber jeder kennt dieses Schrankensystem aus dem Ausland. Die sparen hier naemlich die Kontrolleure durch Schranken. Man kommt nur raus wenn man ein Ticket hat, will man weiterfahren muss man innerhalb der Schranken bleiben und braucht kein neues Ticket. So fuhr ich bis zur Bondi Junction wo ich die Schranken verlassen musste. Ich beschloss zu sagen ich habe mein Ticket veloren. Ich wurde auf Mark und Bein geprueft, nach fahrpreisen gefragt etc. Gottseidank konnte ich auf deutsches Dummchen machenund mich aus der Affaere ziehen. 200 Dollar gespart statt 3,70 zu zahlen. Toll. Und gefuehlte 10 Jahre aelter. Beobachtung der Woche: Gut, dass ich immer alles so genau beobachte. Ja, ich muss gestehen, der Zufall kam mir zuhilfe und machte diese Gabe zum Erfolgserlebnis: Eines Morgens ging ich also nichts ahnend die Promenade in Bondi hinunter um ein paar Ueberweisungen zu taetigen, als ich beobachtete, dass der Typ der mir da entgegen kam mir irgendwie bekannt vorkam. Aus dem Café kannte ich ihn nicht, aus der Nachbarschaft sicherlich auchnicht, nein von der Buehne des Konzertes das ich letzte Woche beschrieben hatte. Es war der Saenger der Hives! Genau 8 Tage vorher hatte ich genaustens beobachtet, dass der Kerl an einem sehr ueberzognene Selbstbewusstsein litt. (Denn welcher Saenger einer Band stellt sich zum Teufel selber vor und ueberlaesst es nicht etwa dezent einem Bandkollegen?) Hin und her gerissen, ob ich ihn nun wegen eines Autogramms belaestigen solle, siegte letztendlich mein gesunder Egoismus. Ich stattete mich in einem Restaurant kurz noch mit Stift und einem PostIt aus und hielt dem telefonierenden Rockstar dann Beides unter die Nase. Er beendete kurzum sein Telefonat und krizelte mit seinen Namen samt Bandnamen nieder (ich wollte das Autogramm nicht wegen seines vermeindlich guten Aussehens, mir war schon klar das ser zu den Hives gehoerte…). Ich machte mich dann auch ohne weiter Umschweife wieder vom Acker, weil ich sein abgehobenes Ego durch meine Hochachtung nicht noch in den Himmel heben wollte. Am Ende bereute ich meine Erziehungsmethoden, denn wann hat man denn schonmal die Gelegenheit, den Leadsaenge einer seiner Liebelingsband unter 4 Augen zu erwischen, wo ausser mir doch auch kein Mensch beobachten konnte, wer da gerade die Strasse herunterflanierte. Ort der Woche: Kurz vor Redaktionsschluss wurde mir dieser Ort der Woche noch beschert: Ein kuerzlich kennengelernter Typ hatte mir bei meinem Umzug von Bondi nach Manly geholfen. Birte war Teil des Dreiergespanns und Ming, der Bekannte wollte uns nicht nur beim Umzug helfen, sondern eben auch noch zum Ort der Woche bringen. Auf der anderen Seite der Harbour Bridge befindet sich ein Park. Dor steht ein einziges Haus direkt am Wasser, dieses Haus gehoerte seinem Freund, natuerlich. Der Blick aus dem Schlafzimmer, auf die naechtliche Skyline von Sydney sollte aber noch nicht alles sein, denn kurz darauf befanden wir uns mit einem Corona in der Hand auf einem alten Kutter, fast unter der Harbour Bridge, mit einem noch besseren Blick auf meine aktuelle Heimtstadt.lag. Und eben mit einem Bier in der Hand. Erfahrung der Woche: Ich habe mich anfangs ja schon subtilst fuer die Verspaetungen meines Blogs entschuldigt, es ist allerdings umwerfend, was sich innerhalb so kurzer Zeit alles aendern kann. Eben alles. Nicht nur, dass ich mich schon wieder von Birte trenne, die unbedingt nach Melbourne will jetzt, sondern auch dass ich aus der Wohnung raus muss (was aber von Anfang an klar war), ans andere Ende von Sydney ziehe, weil ich da bei einem Freund umsonst in einem riesen grossen, abgefahrenen coolen Haus wohnen kann, was dem Strand meinen bisherigen UNterkuenften am naehsten kommt. Deshalb musste ich auch meinen Job kuendigen, bei dem ich so oder so nicht mehr genuegend Stunden kriegen konnte, weil es nach Weihnachten einfach unfassbar ruhig geworden war. Es hiess also wieder auf Jobsuche gehen, meine Lieblingsbeschaeftigung. Einge Trials (Probearbeiten) habe ich in der Tasche, sodass ich mir uebermorgen den bestbezaehltesten und stundenreichsten Job aussuchen kann. Oder auch zwei. Ausserdem hab ich jetzt noch meine letzte Erfahrung vor mir: das Leben nur mit Aussis. Ok, 3 Aussis, 1 Tasmanier und 1 Ammi. Aber immerhin. Ich halte euch auf dem Laufenden. Gute Nacht. Rest der Woche: Viele Lebewohl, von der schon schnell zur Heimat gewordenen Bondi Road, Birtes Schwestern, alten Arbeitskollegen und gewohnten Straenden geht es auf ins naechste Abenteuer. Es wird eben nicht langweilig. Erwaehnenswert ist sicherlich noch ein Ausflug nach Nelsons Bay bei Newcastle, wo riesige Sandduene die Landschaft zieren und dem schoenen Fraser Island wahrlich Konkurrenz machen. Mit meiner alten kanadischen Mitbewohnerin und ihren Freunden duesten wir im 4x4 den riesigen Sandkasten oder auch ueberdimensionalen Spielplatz entlang.
19.1.09 13:48
 


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