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Woche 28: 20.2-28.2.09

Vorwort der Woche: Ja ja ja. Ich moechte nicht drueber sprechen. Ich habe natuerlich nicht darueber nachgedacht, dass wenn meine zwei Schaetzchen hier sind, nur noch Zeit zum Shoppen, Essen und Trinken bleibt, nicht aber zum Puenktlich-Blogschreiben. Immerhin konnte ich den Zeitverzug schon mal auf einen Tag herunterschrauben. Es wird doch...

Viech der Woche: Ein neues, auch fuer Australien bekanntes Viech hat unseren Weg gekreuzt. Oder geschlaengelt sagt man da wohl eher. Eine Schlange. Genau genommen zwei, im Abstand von 24 Stunden, beide auf Tasmanien. Wie gefaehrlich die waren ist noch in Untersuchung, ich habe meiner paranoiden Schwester erst einmal das Buch "Australias Wildlife" gekauft, jetzt kann sie immer schoen nachlesen wie geiftig und gefaehrlich alles ist was hier so rumhaengt. Ob das die Sache besser macht weiss ich nicht, ich erhoffe mir allerdings Informationen dadurch an die ich sonst schwer kommen wuerde. Entschaeuschender Weise konnten die Schlangen trotz Fotovergleichs nicht wirklich identifiziert werden. Ich gebe ihr noch etwas Zeit und vielleicht entwickelt ja einer meiner Foto Betrachter ein reges Interesse an der australischen Tierwelt und sagt mir nachher dass es eine laecherliche Blindschleiche war. Bis dahin gehe ich davon aus, dass es ein aeusserst seltenes Tier war, das wir mit aeusserstem Glueck vofinden konnten. Ausserdem sollte noch der Tasmanische Teufel erwaehnt werden, den wir uns kurz vor Abflug noch in einem Wildlife Park angeguckt haben weil er sich uns einfach nicht zeigen wollte. Ich kann behaupten: Er ist sogar echt suess und verdient einen solchen Namen nicht. Das graessliche Fauchen ist wohl seine Art sich dagegen zu beschweren. Ein Teufelskreis.

Ich muss den Blogeintrag leider unterbrechen, weil wir gerade auf eine Poolparty eingeladen wurden, die nun leider hoehere Prioritaet hat. Vielleicht gibt es dann auch ein zweites Vorwort mir einer weiteren Entschuldigung.

So da bin ich wieder, ausgeschlafen und kaum verkatert, bereit fuer weitere literarische WUnderkonstruktionen:

Investition der Woche: Ich habe den Ueberblick verloren nach diversen Shoppingmarathonen (Die erste eher wundersame als wunderbare Pluralbildung). Diese unfassbar coolen Secondhandlaeden lassen einen aber auch immer wieder irgendein Schaetzchen finden. DIe nach Omma riechende Handtasche aus den 70ern auf der Oxfordstreet in Sydney oder aber die alte Militaerjacke aus dem Jahre 78 von der australischen Medical Divisondie man in St.Kilda, Melbourne aufspuert, lassen eben das Portemoine des Shoppingliebhabers nicht gerade praller werden-wohl aber den immer schwerer werdenen Koffer. Erwaehnenswert scheint mir aber die unverhaeltbnismaessige Investitionsfreudigkeit dieser Woche. So spart man an Essen so viel man kann, kauft Specials im Supermarkt und immer von allem das billigste (zaubert sich dann aber doch immer noch die leckersten Mahlzeiten und schmaust sie gluecklichst an Straneden, Seen oder in Berghuetten-da schmeckt wahrscheinlich auch alles). In Tasmanien schliefen wir jede der drei Naechte im Auto (2 auf dem Fahrersitz, einer auf der Rueckbank) froren ein bisschen, perfektionierten aber jeden Abend unsere Schlafstellungen und verzichteten drei Tage aufs Duschen (gingen aber immerhin einmal zwischendurch im Meer schwimmen), um am Ende jeder um die 75 $ zu sparen. Es war herrlich und wir belohnten uns am Ende mit einem Besuch im Fischrestaurant in Hobarts Hafen und goennten uns ein warmes Mittagessen fuer 15 $. Fuer einen solchen Lifestyle muss man wohl nicht richtig ticken. Oder eben alle gleich.

Beobachtumg der Woche: So ein bisschen ist Australien nun wohl doch schon meine Heimat geworden. Oder woran mag es liegen, dass ich mich verantwortlich fuehle fuer den Spass den meine beiden neuen Reisebegleitungen haben. Wohl daran, dass sie mir beide sehr am Herzen liegen und ich will, dass es ihnen genauso gut gefaellt wie mir. Es ist ein wenig anstrengend, auch manchmal alles unter einen Hut zu kriegen, aber langsam stellt sich raus, dass wir ein richtig gutes Team sind. Ich habe etwas Angst davor gehabt muss ich gestehen, dass es vielleicht einfach gar nicht klappt, das Reisen mit meinen zwei liebsten Maedels. Es ist schwer eine passende Reisebegleitung zufinden, soviel ist klar, die Art des Reisens eben sehr speziell, irgendwie. Aber immer wieder faellt uns auf, wie gut e doch eigentlich klappt. Das Essen trotz Sparerei formidabel, die Tages und bendplanung nie ein Problem (die genaue Routenplanung da eher schon ein bisschen, aber wir naehern uns so etwas aehnlichem wie einem Plan). Die Interesen scheinen doch alle meist die gleichen zu sein. Und nachdem ich meine 2.5 monatige Heimt Sydney von seinen besten Seiten vorgefuehrt habe (sogar eine auesserst ausgewoehnliche Schlafstaette (mit Bett und Blick auf die Oper und die Harbourbridge) ueber einen Freund organisieren konnte) kann ich mich jetzt so langsam zuruecklehnen und die Dinge seinen Lauf nehmen lassen. Und das tun sie. Sie nehme Kurs auf Grand Ocean Road mit Birte, Adelide und Openairkonzert mit The Cat Empire, einer Fahrt in einem Van der sogar einen Kuehlschrank hat und ausfuehrlichst besprochenen BBQ Sessions. Komme was wolle, es wird grandios.

Ort der Woche: Da ich oben das unglaubliche Apartement in Sydney schon erwaehnt habe (es steht in Stadtplaenen als Museum und ist ein altes Ferrydepot und das einzige Haus ine inem Park am Waser), waehle ich zum Ort der Woche: Bay of Fire, Tasmanien, Westcoast. Ein Strand mit weissem Sand und tuerkiesem Wasser. Es ist auch der Ort der einzigen waschaehnlichen Unternehmung unseres Tassi Aufenthalts. Jaque und ich stuerzten uns halb nackt in die tuerkiesen, recht frischen Fluten und genossen unser Glueck bis unsere dicken Zehen taub wurden. Da war es wieder, dieses Gefuehl von tiefster Zufriedenheit und groesstem Glueck.  

Erfahrung der Woche: Ich bin sowas von NICHT bereit nach Hause zu kommen. Ich hatte ja immer gedacht/gehofft irgendwann sei ich bereit dafuer, haette keine Lust mehr zu Reisen, eben fertig. Es kann daran liegen, dass ich jetzt nochmal verstaerkt darauf achte, wie schoen dieser relaxte Lebensstil ist. Aber ich darf auch nicht vergessen, wie genervt ich am Ende von der anspruchlosen Arbeit war. Doch beneide ich Birte schon ein bisschen, die sich gerade entschlossen hat ein zweites Jahr hier zu bleiben. Genauso viel Philipp. Das einzige worauf ich mich freue sind meine Familie und meine Freunde. Ok und eine neue Herausforderung mit meinem Job. Und Haribo. Und dann eben auf die naechste Reise-die kommen wird, so bald es geht. Gut zu wissen was ich will. Das ist ja auch schon mal ein Fortschritt.

Rest der Woche: Angefangen mit Manly, zeigte ich den Beiden also wo ich bisher so gelebt, gearbeitet, gesonnt und gefeiert hatte. Dann ging es in die Blue Mountains, zum Shoppen und auch schon nach Tasmanien. Dort erkundeten wir in nur 3.5 Tagen die Westkueste und fuhren dann durchs Landesinnere und diverse Nationalparks runter nach Hobart. Von dort ging es dann nach Melli, wo wir noch bis Montag sind. Hier wir nochmal geshoppt, gefeiert und sich mit alten Freunden ausgetauscht (Melli ist Sammelpunkt vieler Leute die ich auf der Ostkuestentour kennenlernte). Dann gehts nach Adelaide fuer ein paar Tage wo Jaqui ihre alten Freunde treffen will. Von dort an die einsame Westkueste wo dann gesonnt und gegessen wird. 2 Wochen Entspannung. Und dann ist es bald soweit. Ich bin jedenfalls froh, dass ich auf dem sehr langem Rueckflug nicht alleine bin und nicht so viel Zeit zum Nachdenken haben werde. Das kann ich allerdings mittlerweile auch ganz gut ausklammern. Wenn ich nicht gerade meinen Blog darueber schreibe, indem ich schreibe, das ich daruber nachdenke. Deshalb ist jetzt Schluss. Muss shoppen und mich schon mal mental auf Openair Kino und Alkohol einstellen.

27.2.09 12:13
 


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