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Wocxhe 31: 14.3-20.3

Viech der Woche: Mantarochen oder Hai? Gut der der Mantarochen war mehr als beeindruckend (mit einer Spannweite von ca. 6-7 Metern), aber ein Hai bleibt eben ein Hai. Und ich war ihm so nah wie nie zuvor und zwar ein freier Wildbahn. Mein letztes Abenteur in Australien war naemlich ein Discovery Dive. 2 Tauchgaenge, 12 Meter tief, a 30 Minuten. Und da der zweite zu einer Shark Cleaning Station ging, war es nicht nur pures, sondern nur etwas Glueck, dass ich 3-4 Hai vor mir her und auf mich zu schwimmen sah. Und obwohl sie haargenau aussahen wie die im Fernsehen, kann ich ohne anbgeben zu wollen sagen, dass ich irgendwie nicht mal Angst hatte. Vielleicht weil mein Tauchlehrer direkt neben mir auf dem Meeresgrund sass, vielleicht weil ich zu fasziniert war. Ich muss jedenfalls auch ohne Haisichtung sagen, dass ich voellig angefixt vom Tauchen bin. Es ist wie fliegen in einer eigenen, voellih fremden und neuen Welt. Man fliegt umher, ist schwerelos und gluecklich. Das einzig Bloede am Tauchen ist finde ich, dass man dabei so schlecht grinsen kann. Dabei fuehlt man sich die ganze Zeit danach. Vielleicht kann man das aber auch lernen. Das Tauchen werde ich jedenfalls, ob mit oder ohne des Grinsens dazu, definitiv lernen.

Investition der Woche: Wenn man ehrlich ist, war es ja der Tauchgang. 250 Dollar, inclusive Lunch und Snacks und schnorcheln mit den Manatrochen. Aber wir wollen mal nicht zu euphorisch werden uber das Tauchen und nehmen wohl das Benzin als die Investion der Woche. Auch wenn wir, wie schon erwaehnt. immer nur bei auserlesenen Tankstellen tankten, gingen die 3500 km die wir in 8 Tagen fuehren schon ganz schoen auf den Geldbeutel. Nichts im Vergleich jedoch was sowas in Deutschland kosten wuerde. Hier kostet ein Lieter Benzin naemlich wenn man gut und lange sucht 1.3 $, sprich 65 Cent. Aber so ein Einfamilienhaus und ein voller Kuehlschrank ziehen eben auch ein bisschen was an Sprit. Trotzdem war es jeder Kilometer wert den wir gefahren sind, auch wenn es streckenweise wirklich sehr lange, rot-staubige Abschnitte waren, wie mehr als einsam waren.

Beobachtung der Woche: Es ist schon traurig, dass man jetzt alles ein letztes Mal macht. Das letzte Mal Skinny Dippin (Nackt Baden) im Mondlicht, dasletzte Mal am Strand schlafen, das letzte Mal im Meer schwimmen und sonnen, das letzte Fruehstueck am Strand, der letzte Blogeintrag etc. ber es fuehlt sich nicht an wie nach einem Urlaub, wo man diese gewisse Traurigkeit bei all dem verspuert. Ich merke jetzt doch, dass es zwar das Paradies war 7 Monate zu leben wo andee Urlaub machen, denke mir aber auf der anderen Seite wenn ich heute ABend im Restaurant sitze und die Bedienungen beobachte, dass ich mich auf einen anspruchsvollen Job freue, auf Tage an denen ich Abends ins Bett gehen kann und stolz auf das bin, was ich am Tag gemacht habe. Ich habe nie die Zeit vertroedelt, dennoch muss man auch wenn ich auch viel gearbeitet habe, schon gestehen dass es 7 Monate des Gammelns waren. Jetzt freue ich mich auf zuhause und habe endlich das Gefuehl bereit dafuer zu sein, nach Hause zu fahren. Ich weiss aber auch, ich werde mich noch oft nach der Zeit hier sehnen, aber dass ist immer so, wenn man eine Zeit so sehr genossen hat.

Ort der Woche: Eindeutig der Meeresboden von Coral Bay. Ein Paradies, dass es hier "oben" so nicht zu finden gibt. Und ich denke es gibt noch viele Stellen auf der Welt, die noch atemberaubender sind als diese. Jetzt haben sich die Orte die ich noch alle entdecken will wohl mal eben verdoppelt.

Erfahrung der Woche: Man stelle sich 47 Grad vor. Die Klimaanlage unbrauchbar, den riesigen van zu kuehlen, der Wind der durch die Fenster weht so heiss, dass er schweisstreibend ist. 5 Stunden Autofahrt auf dem Buckel, der Koerper so traege, dass er nur noch schlapp im Sicherheitsgurt haengt, die Augen zu schwach um die eintoenige Landschaft an sich vorbeirauschen sehen zu wollen. Und dann ein komisches Geraeusch und die entfernte Stimme meiner Schwester die etwas von einem geplatzten Reifen faselt. Man braucht 5 Sekunden um das zu realisieren, weitere 10 um es zu glauben. Wiederwillig rollt man sich von dem Sitz und verbrennt sich die nackten Fuesse auf dem brodelnden Asphalt. Sofort die 1000 Fliegen in Ohren, Nase, Mund und ueberall auf der nackte Haut. Wie in Trance halet man einen Wagen an, er kann einem nicht helfen, also winkt man einem Zweiten. Ein netter, aelterer Herr wechselt den Reifen. Irgendwie dauert es gar nicht so lange, irgendwie ist es unertraeglich heiss und die Fliegen nerven einen. Aber man denkt nicht darueber nach sondern ertraegt einfach. Wuerde man einen klaren Gedanken fassen, man wuerde auf der Stelle verrueckt. Nach circa 20 Minuten ist man wieder unterwegs. 47 Grad, der heisse Wind, kaummehr fliegen im Gesicht. die rote Erde rauscht wieder an einem vorbei und man weiss nur dass es keine Gefuehlsfatamorgana war, weil der zerfetzte Reifen hinten im Kofferraum liegt. Aber alles nicht so schlimm irgendwie, nur eine Erfahrung eben.

Rest der Woche: Vom Nambung National Park ging es also ueber Denham, nach Monkey Mia, einer verlogenen Touristenattraktion die verspircht mit Delfinen zu schwimmen, in Wirklichkeit aber per Zufall auserwaehlten Personen einen Fisch zum Fuettern in die Hand drueckt. Emttaeuscht und unvollrichteter Dinge zogen wir also nach nur kurzem Aufenthalt am Strand weiter noerdlich gen Carnavon und unserem noerdlichstem Punkt Coral Bay. Dann ging es auch schon in zwei sehr fahrbetonten tagen zurueck nach Perth, wo bei Souvenirshopping und Wasserpark die letzten beiden Tage in Australien genossen werden. Zum Glueck geht es noch 3 Tage nach Singapur. Da faellt das Abschiednehmen (erstmal!) nicht so schwer. Australien ist ja schon irgendwie so ein bisschen meins geworden in der ganzen Zeit. Ich werde es vermissen und noch oft dran denken und von erzaehlen. Ich haette nie gedacht, dass die Zeit so perfekt und toll wird wie sie im Endeffekt war. Das waren die guten alten Zeiten, von denen ich noch lange reden werde. Macht euch auf was gefasst!

18.3.09 14:25
 


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